Bärlauch – Knoblauchersatz
07.12.09 (Warenkunde)
Das wichtigste zum Bärlauch zu erst – Bärlauch riecht intensiv nach Knoblauch, ist im Geschmack aber milder und frischer und erinnert auch etwas an Schnittlauch und ist somit eine wirkliche Alternative zum Knoblauch.
Der Bärlauch ist eine Art aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch, er wird auch Waldknoblauch oder wilder Knoblauch genannt und ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze. In den letzten Jahren erlebt der Bärlauch einen regelrechten Boom und zu einer Modepflanze geworden.
Bärlauch ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 50 Zentimeter erreicht. Seine Blätter erscheinen ab Februar/März, dann blüht er von April bis Juni. Geerntet wird etwa von April bis Juni. Die besten Blätter werden kurz vor der Blütezeit im Frühling geerntet. Mann kann Bärlauch nur frisch verwenden, da die Inhaltsstoffe beim Trocknen verloren gehen.
Bärlauch kommt wild in fast ganz Europa und Nordasien in schattigen Auen und Auenwäldern sowie besonders an Laubwaldhängen vor, ist aber mittlerweile auch in vielen Gärten anzutreffen.
Bei Ernten sollte man extram vorsichtig sein, denn die Bärlauchblätter können schnell mit den Blättern des Maiglöckchens und mit den Blättern der Herbstzeitlosen verwechselt werden, und dies kann tödlich sein.
Bärlauch enthält, ähnlich dem Knoblauch, Lauchöl, Flavonoide, Biokatalysatoren, Fructosane und viel Vitamin C. Man sollte ihn aber nicht erhitzen, da er durch das Erhitzen wertvolle Geschmacksstoffe verliert und er seinen hohen Vitamin-C-Gehalt einbüßt. Die Verwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig, so dienst der frisch als Gewürz für Salate, Suppen, Gemüse und Soßen. Man kann ihn aber auch einfach klein geschnitten auf`s Butterbrot essen oder ihn unter Quark mischen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind hier sehr vielfältig.
Bärlauch ist aber nicht nur in der Küche bekannt, Bärlauch ist auch eine Heilpflanze und hat die gleichen Eigenschaften wie der Knoblauch, er wirkt blutreinigend, krampflösend und blutdrucksenkend. Bärlauch hilft bei Magen- und Darmstörungen bei Darminfektionen, Hautausschlägen, Bronchialkatarrhen sowie bei Darminfektionen.
Für alle Tierliebhaber sei noch erwähnt, dass Bärlauch für Pferde, Hasen und Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen giftig ist.


25.08.10 um 12:36
Ich habe aus Bayern ein schönes Rezept zum ” Haltbarmachen ” Bärlauch mit der Küchenmaschine pürieren und salzen in kleine Gläser abfüllen und im Kühslchrank aufbewahren. Zum Grillen ideal auf das Fleisch oder Brot oder mit Tomate ich glaube da sind der Verwendung keine Grenzen gesetzt.